+++ Antworten zum Thema BSE +++ . . . . zurück

Dies zumindest verspricht das Bundesagrarministerium. Nach
Schließung der Hotline, auf der Bürger Fragen an Experten
zum Thema BSE stellen konnten, hat das Ministerium die
häufigsten und wichtigsten Fragen zum Nachlesen ins Internet
gestellt. Das Berliner Ministerium teilte weiter mit, es handle
sich um das gesamte Spektrum der Fragen, von der
Übertragung bis hin zum Schutz vor BSE.

http://www.bml.de/verbraucher/bse/fragenantworten.htm

oder das gleiche hier unter Antworten

desweiteren finden Sie hier den Text über die BSE-Test`s
Wir von der Cattle-Cooperation übernehmen keine
Verantwortung über den Inhalt und Aussage
der Seiten des Bundesagrarministeriums.

Hierzu auch aus:
DER SPIEGEL -ONLINE - Apocalypse Cow - Der Spiegel 6/2001 vom 5.2.2001
DER SPIEGEL -ONLINE - Fast schon Mord - .......... vom 20.2.2001
DER SPIEGEL -ONLINE - BSE - Chronik eines Skandals ... vom 18.2.2001
____________________ hierzu: Sendetermin Samstag, 24.2.2001 22.15-23.20 Uhr, VOX
____________________hierzu: meine Meinung

 

Meinung:

offenbar ist zu uns und unserer Tierhaltung sowie Tierernährung
soviel Vertrauen erwachsen dass wir zunehmend mehr
Bestellungen bei unserem Metzger für unser
Highlandfleisch bekommen.....

wir sehen, dass dies auch auf unsere Züchterkollegen zutrifft
und freuen uns, dass doch bei einer kleinen Fleischkäuferschicht
langsam die Vernunft und die Achtung vor dem Leben
wiederersteht.
Fleisch für 6.50 DM per kg an der Fleischtheke im Supermarkt
darf es eigentlich nicht geben, - den Werteverfall, nicht nur bei
den Lebensmitteln, durch Discounter-Ketten (und eigentlich
dem Verbraucher selbst.....)
- können wir sowieso nicht mehr rückgängig machen

- aber - bewußt werden um ein Mittel zum Leben - Fleisch . . .
vielleicht das Lebensmittel mit höchstem Wert ......?

in diesem Sinne ....
Jürgen Hurrlein - Cattle-Cooperation
(7.12.2000)


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Noch eine Meinung:

Das geht auf keine Kuhhaut
Creutzfeldt-Jakob-Krankheit und Rinderwahnsinn

Eine sehr seltene Erkrankung ist das Creutzfeld-Jakob-Syndrom. Es ist ins Interesse
gerückt, weil nicht ausgeschlossen werden kann,daß es durch Rindfleisch hervorgerufen
wird, das mit dem Erreger der BSE (bovine spongiforme Enzephalopathie) infiziert ist.
Erstmals beschrieben wurde die CJK 1921. Als Erreger gelten heute noch nicht identifizierte
infektiöse Partikel, möglicherweise Prionen, die durch was auch immer übertragen
werden.
Die Inkubationszeit beträgt sechs Monate bis drei Jahre (oder mehr). Der Krankheitsverlauf ist
durch einen rasch zunehmenden geistigen Verfall und Krampanfälle charakterisiert
(Pschyrembel 1993)

auch vor "BSE" erkrankten von einer Millionen Menschen jährlich einer bis zwei am CJK.
Wenn in einem Ort mit fünfzigtausend Einwohnern ein einziger Fall auftritt, dann ist dies
bereits eine dreizehnfache Überhöhung gegenüber dem Durchschnitt.
Kommt es in einem Altersheim mit zweihundert Bewohnern zu einer Erkrankung, dann
erreicht der Wert sogar das Dreitausendfache des statistischen Mittels.
Da die Krankheit zwangsläufig irgendwo auftritt, kannman bei jedemeinzelnen Fall
eine ungeheure Überhöhung des Risikos in der entsprechenden Gegend "finden".
Eine Verbindung zum Verzehr von Rinderprodukten, womöglich auch noch aus Großbritannien,
läßt sich sicherlich immer herstellen. Fals nicht, reicht es meistens aus, daß ein Zusammenhang
nicht ausgeschlossen werden kann.
Bis Juni 1996 wurden in Großbritannien 161 412 Fälle von Rinderwahnsinn beobachtet.
Die vorliegenden epidemiologischen Daten (Anderson et al. 1996) sprechen für die
Hypothese, daß sich BSE-kranke Rinder durch Tierfutter angesteckt haben, das aus
Scrapie-infizierten Schafen hergestellt wurde. Bei Schafen ist Scrapie, wie BSE eine
Infektion, die immer tödlich verläuft, schon seit dem 18. Jahrhundert bekannt.
Zunächst leiden die Tiere unter Bewegungsschwierigkeiten und später an starken
Verhaltensstörungen. Die Inkubationszeit beträgt mehrere Jahre.

Wir fragen uns, weshalb die Ansteckungsgefahr für Menschen, falls sie besteht, aus-
schließlich von Rindern ausgehen soll. Warum muß die Infektion vom Schaf zum Menschen
einen Umweg über das Rind nehmen?

Infiziertes Schaffleisch müßte doch eigentlich mindestens ebenso gefährlich
sein. Die öffentliche Diskussion
und die Handelsbeschränkungen der EU
beziehen sich aber nur auf Rinder-
produkte. Über eine mögliche Gefährdung
durch Schaffleisch wurde offiziell bisher
offenbar noch nicht nachgedacht.

Seinen bisherigen Höhepunkt in der
öffentlichen Aufmerksamkeit erreichte der
Rinderwahnsinn im März 1996, als eine
Kommission des britischen Landwirt-

schaftsministeriums der Regierung erklärte, BSE sei die angeblich wahrscheinlichste Ursache
für das Auftreten einer neuen Variante der CJK, Diese Aussage basiert auf einer Untersuchung
des "National CJ-Disease Surveillance Unit" in Edingurgh in Kooperation mit verschiedenen
europäischen Zentren, die im international angesehenen Fachblatt "The Lancet" erschienen
ist.
In der Arbeit wird berichtet,daß seit Einführung der Meldepflicht für CJK-Erkrankungen im Mai
1990 bis März 1996 in GB insgesamt etwa 300 Fälle aufgetreten sind, von denen 207 neuro-
pathologische untersucht wurden.
Zehn dieser Patienten wiesen besondere Merkmale auf, und von ihnen waren neun darüber hinaus
sehr jung, was untypisch für die CJK ist.
Die Arbeit schließt mit der Feststellung, daß die Befunde auf eine neue Variante der Krankheit
hinweisen, die ausschließlich in GB auftritt. Hieraus ergebe sich die Möglichkeit, daß sie durch
BSE verursacht werde.

Weniger Beachtung in der Presse fanden einige Details der Studie, die diese Schlußfolgerung
erheblich relativieren.
1. Unter normalen Umständen wäre keiner dieser zehn Fälle als CJK registriert worden, denn
ihr klinischer Verlauf war für das Syndrom völlig untypisch. In der Studie wird darauf hingewiesen
daß die Entdeckung dieser Fälle möglicherweise im Zusammenhang mit der erhöhten Auf-
merksamkeit der britischen Öffentlichkeit stehe. Drei Fälle seien erst nach der Entnahme von
Gewebeproben gemeldet und zwei gar aufgrund von Zeitungsmeldungen ausfindig gemacht worden.

2. Die Autoren weisen darauf hin, daß CJK auch früher schon bei jungen Menschen nachgewiesen
worden sei - es gebe sogar eine Fallbeschreibung von einem vierzehnjährigen Mädchen.
Zwar versuche sie den Eindruck zu vermitteln, daß die Krankheit bei jungen Menschen in GB
gegenwärtig besonders häufig vorkomme, statistisch überzeugend sind diese Argumente
jedoch nicht.

Zum Schluß sei angemerkt, daß BSE bei Rindern möglicherweise gar nicht neu ist.
Bereits 1883 beschrieb der fanzösische Tierarzt M. Sarradet in einer Fachzeitschrift einen
Fall von Scrapie bei einem Ochsen.

Auszug: aus dem 1997 erschienenen Buch mit dem Titel: Der Hund, der Eier legt
über Erkennen von Fehlinformation durch Querdenken
von:
Hans-Peter Beck-Bornhold - Proffesor f. Biophysik und Strahlenbiologie an der Uni-Hamburg
und
Hans-Hermann Dubben - Physiker und Biophysiker am Uni-Krankenhaus Hamburg-Eppendorf

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