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Worauf sollte man beim Kauf von HighIand-Cattle achten ?

Der Entschluß ist gefaßt, Highlands sollen auf die Weide,
aber auf welche Dinge sollte man besonders achten, damit die Highlands gleich von Anfang an Freude machen.

1. Informieren Sie sich über das Angebot an Highlands. Name und Adresse von Züchtern, die Tiere anbieten, erfahren Sie von den Herdbuchverbäden (Liste), vorn VDHC und natürlich aus diesem Bundesrasseschaukatalog.

2. Warum sollte man zur Zucht nur Herdbuchtiere verwenden? Herdbuchtiere sind über Generationen hinweg reinrassig gezüchtete Highlands, die alle positiven Merkmale dieser Rasse in sich vereinen. Bei Kreuzungen kann es schon einmal passieren, daß das Kalb einer nach Highlands aussehenden Kuh alles andere als Highlands ähnlich ist

3.Gesundheit
Die Tiere, die Sie kaufen, müssen von einer amtstierärztlichen Bescheinigung begleitet sein. (Wird häufig "grüner Schein sein" genannt). Bescheinigt wird die Brucellose-Leukose-TBC-Unverträglichkeit des Herkunftbestandes, sowie dessen letzter Untersuchungstermin. IhrTier sollte darüber hinaus IBR/IPV frei sein und darüber eine Bescheinigung besitzen.

4. Konflikte vermeiden. Wenn Sie tragende Tiere kaufen, lassen Sie sich die Trächtigkeit bestätigen und lassen Sie sich vom Vatertier eine Kopie des Zuchtpapiers geben. Sie brauchen sie, um den Nachwuchs dem Herdbuch zu melden. Kaufen Sie, gerade als Anfänger, nur gekörte Bullen mit einem Index, der Ihnen garantierrt. daß der Bulle in der obersten Herdbuchklasse (A oder 1)in der Elitegruppe eingestuft ist.

5. Kontrollieren Sie Ohrmarke und Zuchtbescheinigung,Die Ohrmarke und die Nummer auf der Zucht- bescheinigung müssen in jedem Fall übereinstimmen, In allen Bundesländern haben die Tiere in beiden Ohren eine Ohrmarke . . Bei Übergabe des Tieres ist immer auch die Zuchtbescheinigung der "grüne Schein" mit auszuhändigen.

6. Kaufen Sie zahme Tiere, die an Menschen gewöhnt sind, Wenn der Verkäufer Ihnen über einzelne Tiere in der Weide keine Auskunft geben kann. vielleicht nichl einmal ihren Namen kennt, ist Vorsicht geboten. Braucht der Besitzer darüber hinaus noch die Hilfe diverser Nachbarn, wenn er seine Tiere fangen will, sollten Sie sich überlegen, wie strapazierfähig Ihre Nachbarn sind.

Nach mehr oder minder langem Suchen stehen die Highlands nun auf dem Hof - was nun ?

1.Jeder neue Rinderbestand ist der Tierseuchenkasse und dem Kreisveterinär zu melden. Der Kreisveterinär veranlaßt die vorgeschriebenen Untersuchungen hinsichtlich Leukose, Brucellose und Tbc. Für regelmässige IBR/IPV - Untersuchungen sind Sie selbst verantwortlich.

2. Nicht Pflicht, aber sinnvolI für die Tiergesundheit regelmäßige Behandlungen gegen Parasiten. Dies betrifft die Bekämpfung der Magen - Darm- und Lungenwürmer, Leberegel und äußere Parasiten wie Läuse und Haarlinge. Die einzelnen Massnahmen sollten Sie mit Ihrem Tierarzt absprechen.

3.Sie müssen dem Herdbuchführenden Verband beitreten. Dieser führt das Herdbuch, ist berechtigt Zuchtbescheinigungen auszustellen, berät seine Mitglieder in züchterischen Fragen und gibt Hilfestellung bei der Vermarktung von Zuchttieren (leider viel zu selten...), EmpfehIenswet ist weiter die Mitgliedschaft im Bundesrasseverband VDHC mit seinen Landesverbänden in jedem Herdbuchbereich.

Ein paar kleine Hinweise, zum Umgang mit den Tieren. Wie mache ich mich mit den Neuen bekannt?
Bei den meisten Highlands geht Liebe eindeutig durch den Pansen.
Am leichtesten ist die Gewöhnung. wenn man gerade in der ersten Zeit die Tiere mit einem Eimer Getreideschrot besucht, um sie an den "neuen" Menschen zu gewöhnen.
Rinder müssen im Sommer genügend Gras und im Winter ausreichend Heu vorfinden. Außerdem brauchen sie reichlich frisches Wasser zur freien Verfügung, bis zu 40 l am Tag.
Was sollte jetzt noch dem Beginn einer langen Freundschaft im Wege stehen?

Bei Fragen, die in diesem kurzen Artikel nicht beantwortet werden konnten, wenden Sie sich bitte an den Vorstand der Landesverbände, den Vorstand des Bundesrasseverbandes, oder an uns per Telefon und E-mail.

Verfasser : Bernhard Helmerichs

überabeitet von Cattle-Cooperation

 

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